Braucht mein Kind eine Brille?

Claus Krell Optik - Kinderbrillen

Das sollten Sie über Kinderaugen wissen

Kinder wissen nicht, was gutes Sehen heißt – schlechtes Sehen tut ja nicht weh und sie haben keinen Vergleich. Umso wichtiger ist es Claus Krell, Erwachsene auf die Sehentwicklung des Kindes aufmerksam zu machen und sie aktiv zu begleiten. Claus Krell Optik hat Experten gebeten, uns das Sehen von Kindern vor Augen zu führen und Kinder beim Sehenlernen zu unterstützen.

Schau mir in die Augen, Kleines!

Babys kommen mit einem unfertigen Sehsystem auf die Welt und müssen Sehen erst lernen wie Laufen und Sprechen. Verzögert sich die Sehentwicklung, arbeiten linkes und rechtes Auge nicht gut zusammen oder ist das Sehsystem von elektronischen Spielsachen, Handy und Co. überlastet, hat das Folgen für die motorische und geistige Entfaltung – beim Balancieren, Musizieren, Schreiben, Rechnen usw.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Kinderbrillen »

Ein Sehtest gibt die Antwort

Wenn Sie sich nicht sicher sind ob Ihr Kind eine Brille benötigt, lassen Sie es einfach bei Claus Krell Optik einen Sehtest machen. Dieser Test ist kostenlos und unverbindlich.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin per Telefon 06172 21733 oder per E-Mail info@claus-krell-optik.de

 

Das sagen die Augen-Experten

Augenexperte-Wolfgang-Haetscher-RosenbauerWolfgang Hätscher-Rosenbauer lehrt seit 1981 und  führt in Bad Vilbel sein Institut für gesundes Sehen. Mit großer Freude hat er Claus Krell Optik 8 Übungen aus seiner Augenschule für Kinder zur Verfügung gestellt. Gerne können Sie sich auch mit ihm in Verbindung setzen augenschule@t-online.de

PDF 8 kostbare Augenblicke für Kinder »

Bildungsexperte-Jan-DominiczakDer Bildungsexperte Jan Dominiczak sagt: „Kinder mit Lese-, Schreib- und Lernproblemen haben oft elementare Sehprobleme.“ Lesen Sie mehr darüber, wie Sie schon früh die Sehleistung an Ihrem Kind ablesen können. Fragen beantwortet Ihnen Jan Dominiczak gerne unter Telefon 07043/70 27 oder E-Mail jan.dominiczak@gmx.net

PDF Sehdefizite – Wer übernimmt Verantwortung für unsere Kinder? »

Augenexpertin-Marianne-WiendlMarianne Wiendl ist Diplom-Informatikerin und ganzheitliche Sehtrainerin mit Sehzentrum in Starnberg. „Wir fördern die gesunde Sehentfaltung der Kinder nicht auf der Übungsebene sondern erfolgreich mit Sehspielen, die den Kindern Spaß machen.“ Ihre Bücher „Kiki“, Sehspiele für Kindergartenkinder und „Schuki“ Sehspiele für Vorschul- und Schulkinder können Sie über mariannewiendl.de einsehen.

Das Sehen unsere Kinder

Die kindliche Sehentwicklung im systemischen Kontext

In den letzten Jahren beobachten wir immer häufiger, dass Kinder schon im Kindergarten und in der Grundschule eine Brille tragen. Es mag sein, dass die vermehrten Untersuchungen beim Augenarzt dazu führen, dass es so viele fehlsichtige Kinder gibt, meiner Meinung nach spielen aber weitere Faktoren eine weit größere Rolle.

Kinder kommen mit einem unfertigen Sehsystem auf die Welt. So wie Laufen und Sprechen erlernt wird, entwickelt sich das Sehen in seinen vielfältigen Dimensionen in den ersten sieben Jahren. Bis zur Schulzeit reift das Sehsystem. Auch später verändert sich die Sehkraft immer wieder und passt sich an die Gegebenheiten an. Welche Schwerpunkte des Sehens besonders geübt werden, hängt vom Ort der Geburt ab, denn Sehen ist nicht gleich Sehen. Wir unterscheiden vor allem zwei Arten, die periphere Sichtweise und das Fokussieren, das Detailsehen. Büromenschen, die den ganzen Tag am Computer arbeiten, können dies besonders gut. Kleine Kinder sind zunächst im peripheren Sehen zuhause. Mit welcher Inbrunst diese alles Mögliche am Straßenrand entdecken, haben viele Erwachsene verlernt. Bei den Urvölkern hat das periphere Sehen auch Priorität, es ist wichtig alles im Blick zu haben. Die Gefahren, wie wilde Tiere und Angreifer, müssen rechtzeitig wahrgenommen werden, sichert dies doch das Überleben.

Das hat sich heute geändert. Die „sichere“ Umgebung macht möglich, dass vor allem Nah- und Detailsehen geschult werden und es kaum mehr Analphabeten gibt. Eltern wissen, um heute zu überleben wird vor allem fokussiertes Sehen benötigt. Die Arbeitswelt verlangt dies. Es ist notwendig, Kinder im Lesen und Schreiben zu schulen. Leider hat das zur Folge, dass immer mehr Kinder vor allem Nah-Sehen trainieren. Fernsehen, Computer, elektronische Spielsachen verstärken diesen Effekt. Die anderen Sinne, wie das Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen sind fast nebensächlich geworden. Diese einseitige Spezialisierung hat zu einer Überlastung des Sehsystems geführt, Fähigkeiten, wie handwerkliches Können, Empathie oder auch Kreativität werden wenig oder kaum geübt. Kurzsichtiges Sehen ist die Folge. In Korea und China sind schon 80 – 90% der Schulkinder fehlsichtig. Die Angst der Eltern, das Kind könnte die kulturell notwendigen Fertigkeiten nicht erlernen, erhöht den Druck.

Kommt ein Kind mit einem unreifen Sehsystem in die Schule, sind Lernschwierigkeiten an der Tagesordnung. Um leicht Lesen zu lernen, braucht es neben dem Fokussieren ein stabiles beidäugiges Sehen. Die Seheindrücke beider Augen werden erst im Sehzentrum fusioniert. Tiefenschärfe und Stereosehen sind nur möglich, wenn das Zusammenspiel von Augen und Gehirn optimal funktioniert. Hier unterstützen unsere Sehspiele die Kinder mit großem Erfolg. Schauen Sie einfach mal rein … Sehen macht so viel Freude.“

Autor: Marianne Wiendl

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